MediaBrands2013: Starke SRF-Marken

Die intermediale Markenstudie MediaBrands2013 untersucht die Nutzung und qualitative Ausstrahlung der 25 wichtigsten Medienmarken im Wirtschaftsraum Zürich. Die Untersuchung basiert auf einer Repräsentativstichprobe von 1530 Personen im grössten Wirtschaftsraum der Schweiz.

Das Internet ist das meistgenutzte Medium im Wirtschaftsraum Zürich, aber auch die „klassischen“ Medien Radio, Fernsehen und Zeitungen erreichen – über verschiedene Verbreitunsgkanäle – mehr als 90% der erwachsenen Bevölkerung. Die digitale Nutzung dieser Mediengattungen liegt schon heute auf einem hohen Niveau: Mehr als die Hälfte der Bevölkerung nutzt Zeitungen online am PC, 40% auf einem Smartphone oder Tablet.

Abb. 1: Quartalsreichweite Mediengattungen, Basis: Alle Befragten (Fälle mit Doppel-/Mehrfachnutzung von Kanälen gesplittet.
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NZZ am Sonntag ist sympathischste Medienmarke

Meistgenutzte Medienmarke im Wirtschaftsraum Zürich ist Google. Dahinter folgen SRF 1 und 20 Minuten. Bereits an fünfter Stelle rangiert Facebook mit einer Quartalsreichweite von über 50% der Bevölkerung (Abb. 2).

Abb. 2: Die meistgenutzten Medienmarken im Wirtschaftsraum Zürich; Quartalsreichweiten; Basis: Alle Befragten
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Doch Nutzung und emotionale Nähe ist nicht unbedingt dasselbe: Die höchsten Sympathiewerte erreicht nämlich die NZZ am Sonntag vor dem Suchportal Google. Aber auch die Radios von SRF sowie Radio Zürisee erfreuen sich bei den Nutzern hoher Sympathiewerte (Abb. 3).

Abb. 3: Die sympathischsten Medienmarken im Wirtschaftsraum Zürich. Einstufung auf Skala 1-6); Mittelwerte, Basis: Alle Nutzer einer Marke
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Die SRG und die NZZ belegen auch die ersten Plätze der Marken mit dem qualitativ stärksten Profil. An die Spitze schafft es Radio SRF 1 knapp vor seinem Schwesterprogramm SRF 3. Auf dem dritten Platz liegt die NZZ am Sonntag. Die Neue Zürcher Zeitung liegt knapp hinter dem ersten SRF-Fernsehprogramm auf Platz fünf.

Abb. 4: Die stärksten Medienmarken im Wirtschaftsraum Zürich; Einstufung auf Skala 1-6, Mittelwerte über alle Qualitätsdimensionen berechnet; Basis: Alle Nutzer einer Marke (ohne Internetmarken)
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Gemäss Publicom-CEO René Grossenbacher soll MediaBrands künftig jährlich durchgeführt werden, um den Medienunternehmen ein strategisches Instrument für die Markenentwicklung zur Verfügung zu stellen. Doch auch Werbeauftraggeber und Mediaagenturen dürften sich für MediaBrands interessieren: „Massgeschneiderte Mediaplanung entsteht nicht nur mit quantitativen Überlegungen sondern vielmehr Wirkung zeigen qualitative Faktoren die gerade in Zukunft immer wichtiger werden. Es ist begrüssenswert, wenn über die qualitativen Dimensionen mehr Transparenz geschaffen wird“, sagt Urs Schneider, Inhaber der drittgrössten Mediaagentur der Schweiz.

 

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